Warum Training mit einem Markersignal/Clicker?

i-Clicker
i-Clicker

Ein Markersignal bzw. Clicker hilft dem Hund die gewünschten Anforderungen rascher zu verstehen und wir kommen schneller zu einer harmonischen Beziehung.

 

Der Clicker ist ein kleiner handlicher Knackfrosch und seine Anwendung ist leicht gelernt.

 

Ein Hund versteht sehr schnell, dass jedem Click eine Belohnung folgt. Das ist unser Versprechen und dieses Versprechen halten wir – immer und ohne Ausnahme! Das Gleiche gilt falls wir ein anderes Markersignal verwenden.

 

Der Hund ist in kurzer Zeit positiv gestimmt auf dieses exklusive Geräusch.

 

Dieser neutrale, emotionslose Click zeigt dem Hund sofort an, welches Verhalten wir gut finden. Gleichzeitiges Loben mit Worten ist erwünscht!

 

Nur lobende Worte sind unpräzise, um dass der Hund gleich erfassen kann, für was er dieses "laaange" Lob erhalten hat. Außerdem spricht man Worte je nach eigener Stimmungslage anders aus, so dass es sich unter Umständen für den Hund gar nicht nach einem Lob anhört...

 

Der Clicker gibt dem Hund ein Sicherheitgefühl, da er sofort erkennt, was er toll gemacht hat. Er ist somit hoch motiviert und bestrebt weitere Clicks zu erhalten.

 

Der Hund zeigt Begeisterung für die gewünschten Verhaltensweisen und möchte gerne weitertrainieren. Er erinnert sich besser an die Übungen.

 

Weiterer Effekt: Ihr Hund lernt auch in Stresssituationen Futter anzunehmen.

Futter beruhigt, fährt den Erregungslevel runter und verhilft dem Hund dadurch zum klaren Denken.

   

Muß ich nun immer clickern bzw. markern?

 

Sobald der Hund die Übung bzw. das gewünschte Verhalten verstanden hat und gerne zeigt, können wir die Clicks/Markersignale reduzieren und den Hund nur noch für besonders gute Ausführung mit Marker und anschließendem Futter, Spiel, Streicheleinheiten, Pausen... belohnt. Er verknüpft mit diesen Übungen gute Gefühle und zeigt sie daher gerne.

 

Ich möchte keinen Clicker...

 

Anstelle des Clickers können Sie auch ein Markerwort verwenden.

Es bietet sich z.B. das Wort "Yes", "Tack", "Klick", "Bing", ... oder auch ein kurzes Schnalzen an. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass nicht gleichzeitig "gemarkert" und gelobt werden kann. Auch entscheidet unsere Gemütsverfassung darüber, wie dieses Markerwort ausgesprochen wird und kann damit schon eine Bewertung enthalten. Desweiteren sollte es ein spezielles Wort sein, das im Alltag nicht gebräuchlich ist, um nicht bei normalen Unterhaltungen "versehentlich" zu markern...